Wir stellen uns vor!

DAS PROJEKT

DAS PROJEKT

Leben in Gemeinschaft

Der Phantasie und den Aktions-Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt: maßgeblich ist allein der Wille der Menschen, sich einzubringen und mitzumachen

Fakten

Geplant sind ca. 23 Wohneinheiten unterschiedlicher Größe (30–120 m²) mit Gemeinschaftsräumen und Begegnungsflächen drinnen und draußen.

Konzept & Philosophie

Unsere Leitgedanken für das Zusammenleben in unserem Mehrgenerationenhaus in Aalen. Lassen Sie sich von unserer Vision leiten und inspirieren.

Leben im Generationen-Haus

Früher war es häufig selbstverständlich, dass drei oder mehr Generationen einer Familie in einem Haus wohnten. Das kann gut gehen. Es kann aber auch viel Leid verursachen, wenn zu starke Abhängigkeiten und Hierarchien herrschen: wenn z. B. nur EINE Meinung zählt und alle anderen sich fügen müssen.
Heute legen wir in solch einem Projekt Wert auf Vielfalt in möglichst vielen Bereichen: gemischte Altersstruktur, gemischte wirtschaftliche Verhältnisse, Eigentümer und Mieter, vielfältige Interessen.

Durch die Projektgröße von ca. 24 Wohneinheiten wird die Voraussetzung geschaffen, diese Vielfalt erreichen zu können. Die Hausgemeinschaft wird so aus genügend Personen bestehen, um anfallende Aufgaben abzudecken und vielfältige Interessengruppen zu bieten. Andererseits wird es eine trotzdem noch überschaubare Gruppe sein, in der direkte Kommunikation und gegenseitiges Kennenlernen und Kennen möglich ist.

WELCHE VORTEILE BIETET DAS LEBEN IN GEMEINSCHAFT?

Globale Vorteile von Vielfalt und Gemeinschaft sind die zahlreichen Talente und Stärken jedes einzelnen Menschen, die einen großen Pool an Ideen und Möglichkeiten bilden! Beispielhaft können genannt werden:

  • Die Verantwortung für Haus und Garten wird geteilt: jede und jeder kann sich nach den persönlichen Stärken und Vorlieben einbringen
  • Ungeliebte Routinearbeiten können in Gemeinschaft erledigt werden, was u. U. schneller geht und schöner ist (z. B. Kehrwoche, Gartenpflege… und hinterher essen alle gemeinsam)
  • Begegnungen und Erfahrungen mit Menschen aller Altersgruppen werden selbstverständlich und erweitern den Erfahrungshorizont: das fördert das gegenseitige Verständnis der jeweiligen Bedürfnisse und Wünsche
  • Es ist für alle jeweils so viel Gemeinschaft möglich, wie gewünscht
  • Für alle ist jederzeit der Rückzug in die Privatwohnung möglich
  • Kinder profitieren z. B., indem Spielkamerad_innen in unmittelbarer Nähe sind; kein Kind bleibt „Einzelkind“, selbst ohne Geschwister; Schulwegs- oder Lerngruppen sind möglich
  • Erziehende profitieren z. B. durch gemeinschaftlich nutzbare Spielzimmer, die die eigene Wohnung entlasten; durch kurzfristige Betreuungsmöglichkeiten in Not- oder Krankheitsfällen; durch Möglichkeiten für Babysitter, wenn sie Zeit für sich möchten
  • Erwachsene mit und ohne Kinder profitieren von geteilter Verantwortung für Haus und Garten, was Freizeit und Feierabend entlastet; Freizeitpartner/innen für Hobbies und Interessen sind oft innerhalb der Hausgemeinschaft zu finden
  • Ältere oder gehandicapte Menschen profitieren durch verfügbare Hilfen im Alltag, außerdem hält die Auseinandersetzung mit jüngeren Menschen und v. a. Kindern geistig und körperlich fit

Der Phantasie und den Aktions-Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt: maßgeblich ist allein der Wille der Menschen, sich einzubringen und mitzumachen, sich ansprechen zu lassen und die Gemeinschaft lebendig zu gestalten!

UNSERE VORSTELLUNG FÜR DIE ZUKUNFT IM PROJEKT

In den ca. 24 selbst geplanten und mitgestalteten Wohneinheiten, die alle barrierefrei zugänglich sein werden, wohnen ca. 8 Familien mit Kindern, ca. 8 Partien im mittleren Alter und ca. 8 Partien „älteren Semesters“.

Im Alltag finden Begegnungen auf den Zugangsflächen und in den gemeinschaftlich genutzten Räumlichkeiten statt. Bei Bedarf findet sich auf kurzem Weg leicht jemand zur Unterstützung oder einfach nur zu einem Schwätzchen. Gemeinsame Aktivitäten können von jeder Person im Haus genutzt und auch angeboten werden, evtl. mit Ausstrahlung in die Nachbarschaft. Hier wären singen/musizieren, handwerken, basteln, Lesecafé, Filmabende, Spielenachmittage, Radfahren, Yoga … nur einige Beispiele aus dem unendlichen Möglichkeitenuniversum!

Regelmäßig anfallende Aufgaben rund ums Haus und die Gemeinschaft werden in Arbeitsgruppen erledigt, in die sich jede und jeder nach den eigenen Fähigkeiten und Talenten einbringt. So wird die Belastung für alle reduziert, nicht zuletzt die finanzielle: was an Leistungen innerhalb der Hausgemeinschaft übernommen werden kann, muss nicht von außen „eingekauft“ werden (Hausmeisterdienste, Garten- und Gründachpflege, Verwaltung, Nebenkostenabrechnungen …).

In regelmäßigen Treffen regelt die Hausgemeinschaft die alltäglichen Belange des Zusammenlebens und erarbeitet Lösungen für anfallende Fragen. Hierzu werden Möglichkeiten der Zusammenarbeit abgestimmt (Wer kann welche Kompetenzen einbringen und wer braucht was von wem?), Probleme angesprochen, Regeln verabredet und nach bestmöglichem Interessenausgleich gestrebt (Konsensprinzip).

Fakten

DAS WOHNEN IM GENIAAL-HAUS

Jede Wohneinheit besteht aus einer abgeschlossenen, komplett ausgestatteten, privaten Wohnung mit barrierefreiem Zugang über einen gemeinsamen Aufzug sowie Treppenhäuser und Laubengänge, ergänzt durch privaten Kellerraum und Tiefgaragenstellplatz.

Die Gemeinschaftsräume gehören allen Eigentümern gemeinsam:
Fahrradkeller, Waschküche/Trockenraum, Werkstatt, Gartenbereiche, sowie große und kleinere Gemeinschaftsräume, in denen auch mal Gäste übernachten können. Sie dürfen von allen in der Hausgemeinschaft für vielerlei Aktivitäten (gemeinschaftlich, aber auch privat) genutzt werden.
So können die privaten Wohnungen räumlich entlastet und sparsamer konzipiert werden, außerdem kann sich eine lebendige und aktive Hausgemeinschaft bilden.

Für alle gilt: es ist so viel Gemeinschaft oder Privatheit möglich, wie gewünscht!

Bauplatz

Grundrisse

pro… gemein­sam bauen und leben

Anonyme Mietshäuser, in denen sich die Menschen kaum kennen, Wohnsiedlungen, in denen Toleranz buchstäblich ein Fremdwort ist. Immer mehr Menschen, ob ältere und junge Singles, kleine und große Familien, kehren dieser Art des Wohnens den Rücken. Sie suchen nach Wohnformen mit Wohlfühlfaktor, in deren Planung sie bereits vor Baubeginn einbezogen sind, in denen Nachbarschaftshilfe gelebt wird und der Austausch zwischen Alt und Jung als Bereicherung gesehen wird. 

Inzwischen zählt die Genossenschaft über 300 Mitglieder. In Stuttgart hat pro… eG drei gemeinschaftliche Wohnprojekte auf dem Burgholzhof realisiert (Wabe, Mobile und Mosaik). Weitere generationenübergreifende Projekte von pro… eG gibt’s in Tübingen (solidarité), Schorndorf (Mühlbachhaus), Ludwigsburg (querbeet), Esslingen (es+), Heidelberg (Prisma), Waiblingen (Woge 1 + Woge 2), Schwäbisch Hall (Heller Wohnen) und Gerlingen (mikado), Weitere Projekte sind zur Zeit in Planung bzw. Vorplanung.

Die Genossenschaft unterstützt Initiativen für gemeinschaftliche Wohnprojekte durch:

  • Beratung und Konzeptentwicklung
  • Unterstützung in der Planungsphase
  • Hilfe bei der Abstimmung mit Städten und Gemeinden bzgl. Planung,
  • Finanzierung und Fördermöglichkeiten
  • Bau des Wohnprojekts in enger Zusammenarbeit mit der Projektgruppe

Konzept & Philosophie

Leitgedanken
für das Zusammen-leben im Mehr-generationenhaus

Miteinander leben

Wir wollen in gegenseitiger Wertschätzung und fürsorglichem Interesse füreinander da sein. Auf der Basis von Vertrauen und freundschaftlicher Nähe wollen wir gute nachbarschaftliche Beziehungen pflegen. Unsere Gemeinschaft möchte intern und nach außen offen und tolerant sein. Wir wollen uns respektvoll und ehrlich auseinandersetzen – aufeinander zugehen, miteinander reden und dem Anderen zuhören. Die Hausgemeinschaft unterstützt und hilft sich gegenseitig im Alltag – je nach persönlichen Möglichkeiten und auf freiwilliger Basis.

Mehrwert durch Gemeinschaft

Zusammen ist man weniger allein. Wir wollen „Freundschaft in Hausschuhen“ pflegen und uns in einem guten sozialen Netz aufgehoben fühlen. So können wir länger aktiv und gesund bleiben. Wir wollen unser Haus selbst verwalten mit dem Ziel, Aufgaben gemeinschaftlich durchzuführen und die laufenden Kosten niedrig zu halten. Wir wollen Kontakte im Quartier fördern und eine lebendige Nachbarschaft entwickeln.

Jung und Alt

Wir leben in einer Generationen übergreifenden Gemeinschaft, die ein solches Zusammenleben als zukunftsweisendes Modell versteht. Alt und Jung lernen voneinander und profitieren von den jeweiligen Erfahrungen und Lebenswirklichkeiten der verschiedenen Altersgruppen.

Nachhaltigkeit

Wir pflegen einen verantwortungsvollen Umgang mit Mensch und Natur. Ökologisches Bewusstsein prägt unsere Projektplanung (Baustoffe, Heizungsart, Gründach, Garten) Durch gemeinschaftliche Wohnflächen (Gemeinschaftsraum mit Küche, Kinderspielzimmer, Waschküche, Werkstatt, Gästezimmer) brauchen wir weniger individuellen Raum. Die gemeinsame Nutzung von Geräten, Werkzeug und Carsharing schont Umwelt und Geldbeutel.